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Am kommenden Samstag, bereits ab 18:00 Uhr, schnürt Big Bernd Fährrolfes noch einmal seine Basketballschuhe. Der gebürtige Ostfriese war sechs Jahre lang für den TuS Bramsche aktiv und hatte in dieser Zeit maßgeblichen Anteil daran, dass das Regionalligateam wieder eine über die Grenzen hinaus bekannte Marke geworden ist.

In der Saison 2012/2013, als Publikumsliebling Dirk Rhinehart noch das Team als Kapitän auf das Spielfeld führte, konnte man sich die Dienste von Bernd in die Tuchmacher Stadt holen inklusive seinen um 2 cm größeren Bruder Heiner.

Begonnen hatte alles für Bernd beim PSV Aurich mit seinem Bruder Christian, mittlerweile in Mülheim zuhause, über verschiedene Stationen unter anderem den MTV Aurich, USC Freiburg, bis er bei den zu der Zeit recht ambitionierten P4Two Ballers in Osnabrück einen Vertrag unterschrieb. Leider ging dieses Schiff nach kurzer Zeit unter und Bernd schloss sich dem aufstrebenden UBC Münster an. Aber auch da hakte es in einigen Bereichen, sodass Teammanager Gunnar Elsemann seine Fühler nach ihm ausstreckte, mit damals nur leichten Hoffnungen, so einen Spieler nach Bramsche locken zu können, aber es klappte überraschender Weise recht zügig.

Unter dem Bramscher Rekordtrainer Dr. Reiner Frontzek stand er Ende August 2012 erstmals in Bramsche in der Halle. In Kapitän Dirk Rhinehart hatte er einen guten Ansprechpartner und das Team mit Ray Jones Jr. und Bogdan Sandu passte in seine Vorstellung, hier erfolgreich Basketball spielen zu können. Mit dem Aufstieg klappte es leider nicht im ersten Anlauf und zudem verloren die Bramscher ihren langjährigen Kapitän und Leader Dirk Rhinehart nach der Saison, der zurück in die Staaten ging .

In der Folgesaison setzten die Macher der Abteilung auf frischen Wind auf der Aufbaupostion mit Bobby Naubert und zusätzlich am Brett auf Boyan Tenev neben Bernd. In der Spielzeit sah es lange nach der Meisterschaft aus, denkt man nur an den Sieg mit 99:96 bei der BG74 Göttingen, wo Bernd 32 Punkte erzielte, aber am Ende wurde man wieder nur Zweiter.

Trotzdem blieben sowohl Reiner Frontzek als auch Bernd für die nächste Spielzeit an Bord und starteten einen weiteren Versuch mit den Zugängen Leslie Addo und Michael Harvey. Vor ausverkauftem Haus und einer super Saison, verlor man auf der Zielgeraden ohne den verletzten Bernd das letzte und entscheidende Spiel gegen Westerstede und stand wieder mit leeren Händen da. Und wieder blieb Bernd Bramsche treu, nach der Enttäuschung für ihn und seinem Team.

Es kam Leland Robinson und bis zum 30.11.2016 Jandell Hersisia, von dem man sich trennte und spielte wieder um den Titel. Aber es sollte wieder am Ende nicht ganz reichen gegen die Shooters aus Neustadt.

In seiner letzten Saison für die Red Devils spielten Derick Pope II und Marko Primorac neben Benrd als die Neuen, sowie der Stamm aus der Vorsaison. Die jungen Bramscher Nachwuchsleute hatten sich weiter entwickelt und Bernd war ihr Kapitän. An der Seitnlinie stand ein Neuer mit Dennis Wesselkamp und das Ziel war, um den Aufstieg spielen zu wollen, was auch sonst. Der Spielleiter hatte eigentlich alles richtig gemacht, denn am letzten Spieltag empfing man den SC Langenhagen zum Match um den Aufstieg … 65:73 stand am Ende auf der Anzeige und wieder einmal war der TuS nur Zweiter. Zwar konnte man sich Herbstmeister nennen, aber der Aufstieg ging nach Hannover.

Bernd hätte sicherlich noch eine weitere Saison unter Roland Senger für die Devils gespielt, aber ein Jobangebot aus Solingen, ließ dieses leider nicht zu. So beendete der stets offene und sympathische Kapitän, schweren Herzens seine Karriere und hinterließ in Bramsche einen bleibenden Eindruck.

Am Samstag gibt es dann noch mal ein Wiedersehen mit seinen langjährigen Sportkollegen Daniel Meyer, Sasa Ilic oder Andreas Joachim um nur einige wenige zu nennen, mit denen er in der Halle stand und immer alles für seine Teams gegeben hat.

Es spielt am Samstag das aktuelle Team der ADEMAX Red Devils in voller Besetzung gegen das Teams Bernd Fährrolfes and Friends. Das Team besteht ausschließlich aus Spielern, mit denen Bernd in den letzten 15 Jahren zusammengespielt hat. Es sind viele Spieler dabei, die mit ihm in der ersten, zweiten und dritten Liga gespielt haben.
Lasst euch überraschen…
Ehre, wem Ehre gebührt. Wir sagen an dieser Stelle schon einmal:

DANKE Bernd Fährrolfes

WIR BLEIBEN IN KONTAKT!